Spaziergang durch den Resser Wald

Über den Resser Wald

Einer meiner persönlichen Lieblingsorte in Gelsenkirchen ist der Resser Wald. Er dient nicht nur dem Menschen als Ort der Erholung, sondern auch für Tiere ist dieser Wald als geeigneter Rückzugsort geeignet.

So habe ich persönlich dort u.a. mal ein Reh bzw. einen Storch gesehen. Wobei ich mir bei letzterem ziemlich sicher bin, dass er nur mal für einen kurzen Moment unserer wunderschönen ZOOM Erlebniswelt entflohen ist, weil er kein Bock mehr auf die Besucher hatte:-D.  Zudem besitzt der Resser Wald ein Feucht-Biotop, der nicht nur umweltspezifische Vorteile hat, sondern auch für Hobby-Fotografen wie mich hervorragende Aufnahmen ermöglicht.

Durch seine Kompaktheit eignet sich der Resser Wald ideal für kleine Spaziergänge, Joggingrunden oder sogar Fahrradtouren. So gehört ein kleines Teilstück des Waldes zum Emscherparkradweg der Route Industriekultur.

Je nachdem, von wo man startet, kann eine Runde im Wald 4 bis 6 km betragen.  Durch das vielseitige Wegenetz in diesem Wald besteht bei Nutzung der zahlreichen Abzweigungen die Möglichkeit, den Spaziergang zu verlängern oder zu verkürzen. Ebenfalls bestens für Spaziergänge geeignet ist der Resser Wald in Kombination mit weiteren Landschaftsgebieten drumherum. So findet man direkten Anschluss an das Naturschutzgebiet „Im Emscherbruch“ und dem wunderschön gelegenen Ewaldsee. Wie man diese Wege erlaufen kann, stelle ich ebenfalls in anderen Beiträgen vor.

Eine Runde durch den Resser Wald

Für einen Spaziergang durch den Resser Wald bieten sich zwei Startpunkte an.  Für diejenigen, die mit dem Auto anreisen, eignet sich am besten der Wanderparkplatz auf der Ewaldstraße an der Autobahnbrücke in Gelsenkirchen-Resse.  Von hier aus starten auch Hundebesitzer gerne ihre Runde mit ihrem Vierbeiner. Wer wie ich in Gelsenkirchen-Erle wohnt, beginnt seinen Spaziergang am Besten am Eingang der Kleingartenanlage an der Mühlbachstraße. Hier sind zwar auch Parkplätze vorhanden, aber gerade am Wochenende bei schönem Wetter sind diese durch Garteninhaber häufig sehr schnell besetzt. Aber es gibt ja noch Seitenstraßen und den Schulparkplatz einer Realschule.

Zu Beginn laufen wir durch das Eingangstor der Gartenanlage bis zur „Mühlbachklause“, wo wir links vorbei wieder aus der Gartenanlage herauslaufen. Nun orientieren wir uns rechts und laufen den Fußweg „Eulenbusch“ entlang. Hierbei kann man ein Teilergebnis jahrelanger Umbauarbeiten des Emschersystems durch die Emschergenossenschaft beobachten.

Hinter einem Strauch und vor dem ersten Haus auf der linken Seite biegen wir links auf einen Weg ab und folgen diesem bis zu einer Stelle, wo sich insgesamt vier Wege treffen. Als Orientierung dient eine Bank. Wir nehmen ganz rechts den Weg und können schon von der Ferne aus eine Strasse sehen, auf welche wir nun geradewegs zulaufen. Dort angekommen überqueren wir die Straße und laufen wieder in den Wald hinein. Links von uns befindet sich nun eine kleine Feuerwache. Wir lassen den ersten Abzweig, der zur Münsterstraße führt, rechts liegen und laufen direkt auf eine Gabelung zu. Hier haben wir nun die Qual der Wahl. Rechts oder links entlang. Heute entscheiden wir uns mal für die rechte Seite.

Während wir laufen, bekommen wir auf der linken Seite die ersten wunderschönen Eindrücke des Resser Waldes. Ein Blick nach rechts führt uns zur Münsterstraße. Wir laufen immer auf diesem Weg geradeaus, bis wir an der Warendorfer Straße auskommen. Hier könnte man schon wieder kehrt machen, in dem links abbiegt und nach ca. 30m wieder in den Wald hineinläuft. Wie laufen geradeaus weiter, wieder in den Wald hinein und genießen nun einen der schönsten Teile im Resser Wald.

Nachdem wir erneut sämtliche Abzweigungen nach links nicht beachten und einfach geradeaus weiterlaufen, kommen wir hinter einem Bach am besagtem Feucht-Biotop an. Hier vermischt sich die Pflanzenwelt mit dem Wasser zu einer Symbiose und bietet nicht nur dem Besucher eine herrliche Landschaft.

Hinter diesem Feucht-Biotop kreuzen wir einen Weg, der übrigens zum Emscherparkradweg gehört, und laufen zum Wanderparkplatz, den ich vorhin schon einmal erwähnt hatte. Aber Vorsicht, auf diesem Stück zieht sich eine lange Kurve, in der es stetig leicht bergauf geht. Eigentlich nichts besonderes, aber als ungeübter Jogger kann dieses Teilstück echt lang werden. Ich spreche da aus Erfahrung :-).

Am Wanderparkplatz angekommen haben wir nun vier Möglichkeiten. Wir können zum einen den Wanderparkplatz verlassen und die Strasse links bis nach Gelsenkirchen-Resse hinein laufen. Zum anderen können wir die Strasse überqueren und Richtung Ewaldsee weiterlaufen (dafür gibt es aber einen anderen Bericht). Oder wir machen eine kurze Pause. Da alles drei für uns nicht in Frage kommt, laufen wir nun wieder zurück. Allerdings nicht den gleichen Weg, sondern einfach links den breiten Fußweg bergab zurück. An einem Unterstand vorbei laufen wir immer geradeaus dem Hauptweg folgend, bis wir wieder an der Warendorfer Straße angekommen sind. Wir überqueren diese und laufen an einem Sportplatz vorbei, bis zur Feuerwache. Dort überqueren wir die Straße, laufen durch Wald wieder zurück zur Gartenanlage. Denkt bitte nach dem Überqueren der Straße an die große Waldkreuzung mit der Bank. Ihr müsst dort jetzt schräg links lang laufen. An der Gartenanlage angekommen laufen wir wieder durch das Eingangstor und können nun entscheiden, ob wir uns für unseren Spaziergang in der Mühlbachklause bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Bier belohnen, oder nach passieren des gegenüberliegenden Eingangstores der Anlage uns auf dem Weg nach Hause bzw. zum Auto begeben. Auf jeden Fall ist hier unser gemütlicher Spaziergang beendet.

Start am Wanderparkplatz

Wer am Wanderparkplatz starten möchte, hat hier ebenfalls die Wahl, in welche Richtung er zuerst laufen möchte. Auf jeden Fall sollte man immer dem Hauptweg bis auf Höhe der Feuerwache folgen, und dort an der Gabelung, wo wir uns in der Beschreibung zu Beginn für eine Richtung entscheiden mussten, dort einfach umkehren und den anderen Weg laufen. Mehr nicht.

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